Falsche Berechnung des Transaktionslimits

Guten Tag,

ich hatte vor einiger Zeit folgenden Thread, sowie ein Ticket eröffnet:

Hallo,

da ich bis zum Ende des Jahres 2021 deutlich unter 500 Transaktionen hatte, habe ich mich für das Hobbyist-Paket entschieden. 500 Transaktionen ist laut Accointing-Seite das Transaktionslimit für das Hobbyist-Paket.

Zitat:
Das Transaktionslimit ist die maximale Anzahl von Transaktionen, die in deinem Steuerbericht erfasst werden können.

Nun sind in 2022 noch einige Transaktionen hinzugekommen, sodass ich für das Steuerjahr 2022 bereits das Trader-Paket eingeplant hatte.

Heute wollte ich allerdings zunächst einmal den Steuerbericht für 2021 erstellen (für den ich das Hobbyist-Paket ursprünglich erworben hatte), was nun aufgrund des in 2022 erreichten Transaktionslimits nicht mehr möglich ist.

Bedeutet : Obwohl ich im Jahr 2021 noch deutlich unter 500 Transaktionen lag (und aufgrund dessen das passende Paket erworben habe), kann ich mit meinem Hobbyist-Paket keinen Steuerreport für das Jahr 2021 erstellen. Die Transaktionen die 2022 hinzugekommen sind, sind allerdings völlig irrelevant für das Steuerjahr 2021 und müssten demnach auch nicht in dem Steuerbericht erfasst werden.

Nun scheint es so als müsste ich neben dem bereits bezahlten und leider nicht nutzbaren Hobbyist-Paket noch zusätzlich das Trader-Paket erwerben um meine ca. 400 Transaktionen für das Steuerjahr 2021 auszuwerten.

Wie kann ich nun den Steuerbericht für 2021 erstellen ohne Transaktionen zu löschen oder ein weiteres Paket zu kaufen?

mfG,
Tim

Die Antwort auf das Ticket war wie folgt:

Hi Tim,

Leider müssen wir alle Transaktionen nehmen um alles berechnen zu können. Wir benötigen dein Data Set komplett um dies alles korrekt zu berechnen für deinen Report, Da bist du aufgrund deiner Transaktionsanzahl dazu gezwungen eine Erweiterung zu kaufen.

Gerne stehen wir dir für weitere Fragen zur Verfügung

All the best,

Als Softwareentwickler kann ich da um ehrlich zu sein nur mit dem Kopf schütteln. An jeder Transaktion hängt ein exakter Zeitstempel - wieso sollte es nicht möglich sein für den Steuerreport 2021 nur Transaktionen aus 2020 in Betracht zu ziehen? Wenn das wirklich schon ein Problem ist, dann wirft das schon einige Bedenken auf…

Falls ich das Produkt für das ich gezahlt habe aufgrund technischer Limitationen nicht nutzen kann, hätte ich zumindest gerne mein Geld zurück, bevor ich nun das nächsthöhere Paket kaufe!

Sollte das ebenfalls keine Option sein werde ich das Lehrgeld zahlen und zur Konkurrenz umziehen.

Mit freundlichen Grüßen,
Tim

Über Probleme mit der Transaktionsanzahl bin ich heute auch gestolpert. Ausschlaggebend sollten natürlich nur die zeitlich und steuerlich relevanten Transaktionen sein, alles andere macht natürlich keinen Sinn.

Ein weiteres No-Go ist, dass sogar ignorierte Transaktionen mitgezählt werden. D.h. jede manuelle Korrektur erzeugt mindestens eine zusätzliche Transaktion. Ein reales Beispiel: ich importiere Daten zu einem Swap auf einer TRON DEX (dies entspricht einer Transaktion auf der Blockchain!):
Accointing erstellt zwei Einträge (die ich eigentlich als Swap kennzeichnen müsste). Da die Preisdaten zu einem Coin aber nicht verfügbar sind, muss ich den Swap manuell als Order eintragen. In Summe zählt dieser simple Swap also schon 3(!) Transaktionen für mein Limit.

Der Bug beim Import, die fehlenden Preisdaten und die fehlende Funktion (Umwandlung von Swaps zu Orders) sind natürlich ärgerlich, da es erheblichen zeitlichen Mehraufwand bedeutet. Aber ich erwarte doch zumindest ein logisches und faires Preismodell.

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Ich sehe hier einige Probleme:

  • Swaps = 2 Transaktionen, dabei sollte es nur als 1 gezählt werden
  • Orders auf Cexes werden oft in zig Trades runter gebrochen. Ich habe mehrere Orders die auf mehr als 30 Trades runter gebrochen worden sind (=30 Transaktionen obwohl es nur 1 Order war)